Das Online Haushaltsbuch Kontoblick.de

25. Februar 2009 von Julian  

Heute wird einmal wieder nach langer Zeit eine Software getestet. Softwaretests mache ich nur, wenn ich die Software auch daheim habe – anders als bei den PCs. Man muss ja die Funktionen kennen. Kontoblick ist aber eine Ausnahme, weil es eine enorm gute Software, noch dazu gratis und online verfügbar ist. Kontoblick Logo

Finanzverwaltung?

Früher hatte man ein Haushaltsbuch, in dem man säuberlich seine Ein- und Ausgaben gegenüberstellen konnte. Das Haushaltsbuch diente wohl hauptsächlich der Selbstkontrolle: Wenn die Kosten für etwas zu hoch wurden (z.b. Telefon), konnte man das schnell auf einen Blick erkennen.

Ich selbst habe niemals so ein Haushaltsbuch geführt. Natürlich habe ich für meine selbständige Tätigkeit eine umfangreiche Excel-Tabelle (mit ca. 150 Spalten), aber so eine richtige Software hatte ich bisher nicht.

Allumfassende Lösung: Kontoblick!

Kontoblick ist einfach genial. Man registriert sich kostenlos und gibt dann seine Bankdaten ein. Sicher werden jetzt einige aufschreien (“Sowas mache ich nicht!”), aber Kontoblick kostet keinen Cent und lässt auch keine Kontoinformationen nach aussen durch. Die Geschäftsführer wissen natürlich, wie sensibel die Daten ihrer Kunden sind und haben daher eine Menge Aufwand in Sicherheit gesteckt: Firewalls, mehrfache Verschlüsselung der Verbindungen und der Nutzerdaten sowie eine ständige Sicherheitskontrolle gehören absolut dazu. Natürlich können nicht einmal die Mitarbeiter von Kontoblick auf fremde Kontodaten zugreifen – die Kontoumsätze und alle Daten sieht nur der Nutzer und niemand anderes.

So geht’s

Nachdem man seine Bankdaten eingegeben hat, werden die Umsätze des eigenen Kontos in das Administrionspanel von Kontoblick kopiert. Die Software von Kontoblick kategorisiert dabei die Ein- und Ausgaben auch schonmal vor bzw. versucht sie es. “Tengelmann” in der EC-Abbuchung wird richtigerweise gleich der Kategorie “Lebensmittel” zugeordnet.

Wo keine Kategorie gefunden wird, muss man selbst kategorisieren. Dabei lernt die Software mit und speichert ähnliche Transaktionen dann in der gleichen Kategorie ab. Man kann natürlich auch eigene Kategorien erstellen (ich z.b. “Hostingkosten”) und so die Daten viel genauer trennen.

Wie entwickeln sich meine Finanzen?

Zugegeben ist das anfangs ein wenig Arbeit. Dafür bekommt man nach der korrekten Ausfüllung der Daten aber ein Statistiktool an die Hand, dass es in sich hat: Loggt man sich ein und holt die Umsätze dann automatisch von seiner Bank, bekommt man Meldungen wie “Sie haben in den letzten 30 Tagen 150 € mehr für Lebensmittel ausgegeben als üblich.” oder auch ein banales “Ihre finanzielle Situation hat sich in den letzten 30 Tagen um X.XXX,XX € verbessert.”

Die Ausgaben für Strom, Heizung, Auto, Kleidung, Musik etc. kann man alle kategorisieren und sieht danach sofort, wo man vielleicht mal ein wenig sparen sollte.

Statistikfreaks können bis ins kleinste Detail gehen. Wem “Nahrungsmittel” nicht genügt, der kann auch eine einzelne Abbuchung aufsplitten (z.b. 5,50 € in  2,49 € Karotten und 3,01 € Wurst) und sieht dann “in den letzen 60 Tagen lagen ihre Ausgaben für Karotten 5,42 € höher als sonst”. :-)

Fazit

Kontoblick ist eine innovative & erstklassige Software zum Feststellen der eigenen Finanzsituation und zum Überwachen derselben. Noch dazu ist Kontoblick völlig gratis und bietet hohe Konfigurationsmöglichkeiten. Unbedingt testen!
Link: Kostenlose Finanzverwaltung, Online-Haushaltsbuch – kontoblick.de

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