Mein Nachwuchs ist nun wirklich alt genug ‘richtige’ Musik zu hören. Meine Mädels sollen nicht nur Vanessa Hudgens (wer ist das?) hören oder Gonzales Ochsenknecht anhimmeln. Für die musikalische Früherziehung ist AC DC, Queen, Pink Floyd und Deep Purple nahezu unerlässlich. Aber wie um Himmels willen sollen sie die Musik denn hören? Ein AC/DC Konzert-Ticket würde das Problem auch nicht lösen. Und ihnen einen Stapel CDs hinzulegen ist ja wohl oberuncool.
Musik für das Familiennetz
Natürlich habe ich meine CDs alle gerippt und auf meiner externen Festplatte liegen. Aber wenn ich nicht da bin, ist der Rechner aus und die Mädels können sich auf dieser Ebene dann einfach nicht mehr fortbilden. Das ist natürlich pädagogisch nicht haltbar. Also muss ich die USB-Platten ins Netzwerk stellen – auch dann, wenn ich mal nicht da bin. Doch wie soll das gehen? Dafür extra einen alten Rechner aufstellen, der rund um die Uhr läuft. Betriebssystem aufsetzen und das komplette Programm mit Wartung und Updates und allem was dazu gehört?
NAS = Natürlich alles Super!
Kommt nicht in Frage! Da greife ich doch lieber zu dem kleinen aber feinen Teil das ich heute bei Myby entdeckt habe. Das Gerät heißt Linksys Network Storage Link und ist kaum größer als eine Zigarettenschachtel – ups – das war ja wohl jetzt ein politisch unkorrekter Vergleich. Also kaum größer als eine Familienpackung Kondome
Aber das was in dem Gerät steckt ist wirklich sehr pfiffig: Das Gerät arbeitet als NAS-Server an den zwei USB-Festplatten angesteckt werden können.
Der 200 Gramm-Computer
Also vom Prinzip her, ist ein NAS-Server nichts anderes als ein Mini-Computer mit einem Linux-Betriebssystem, der die angesteckten Festplatten im Netz sicht- und zugreifbar macht. Die 200g leichte Wunderkiste wird einfach über ein Netzwerkkabel an den Router oder Switch angeschlossen und kann über jeden Browser im Netz konfiguriert werden.
Für viele fantastische Filme von faszinierenden Versuchungen
Man darf von so einem Winzling jetzt keine Wunder erwarten: Zugriffszeiten und Übertragungsgeschwindigkeit sind natürlich bei weitem nicht so schnell wie bei einer lokal installierten Platte. Aber für Daten, die nur hin und wider benötigt werden oder bei denen es nicht so auf die Geschwindigkeit ankommt, leistet dieses Gerät tolle Dienste. Beispiele sind hier Fotoalben, MP3, Filme und ähnliche Sachen.
Vorteile:
- Sehr günstige Lösung um Festplatten ins Netzwerk einzubinden
- Gerät nimmt so gut wie keinen Platz weg
- Absolut geräuschlos
Nachteile
- Handbuch etwas chaotisch
- Übertragungsgeschwindigkeit langsamer als bei USB-Platten die direkt am Rechner sitzen
Fazit:Es kommt halt doch nicht auf die Größe an: Der Linksys Network Storage Link ermöglicht einen unkomplizierten MAS-Server zum kleinen Preis von 79 €.
Zum Online Shop von Myby: www.shop.myby.com
loading...

























Kommentare
Schreibe einen Kommentar zum Beitrag "Daten endlich fangen im Netzwerk: Linksys Network Storage Link":