Wie Golem.de heute berichtete, versucht sich eine neue Suchmaschine namens Cuil(gesprochen wie cool), gegen Google und Co. Wie nach eigenen Angaben zu vernehmen ist, soll es sich um die Suchmaschine mit den meisten Indexierungen, in Zahlen ausgedrückt stolze 121 Milliarden Indexierungen, handeln. Gegründet wurde das Projekt durch ehemalige IBM- und Google-Mitarbeiter, die beim jeweiligen Unternehmen an den verschiedensten Programmen mitgewirkt haben. Etwa haben sich Tom Castello und Anna Patterson für die Entwicklung der Architektur von TeraGoogle, Googles großem Suchindex, verantwortlich gezeigt.
Vorteile von Cuil
Die meisten Suchmaschinen berücksichtigen beim Durchsuchen des Internets nach dem gewünschten Suchbegriff die Linkanalyse und den Seiten-Traffic. Cuil aber erfasst zudem auch den Seiteninhalt um etwaige Zusammenhänge zwischen dem Inhalt der Seite und dem Suchbegriff zu erkennen. Der Vorteil, solange dies auch 1:1 umgesetzt wird, würde darin bestehen, dass das Suchergebnis im Vergleich zu dem anderer Suchmaschinen besser ausfallen würde.
Persönliche Eindrücke
Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die Cuil-Seite ebenso wie die Google-Startseite in einem schlichten Look gehalten ist, anderst als Google aber deutlich erkennbar im Web 2.0-Stil daherkommt. Zudem sticht einem auf den zweiten Blick die Informationszeile “Search 121,617,892,992 web pages” auf, die genau angibt, wie viele Seiten derzeit indexiert sind.
Versucht man nun nach etwas gewünschtem zu suchen, fällt einem sofort auf, dass der Aufbau der Suchergebnisse ein völlig anderer wie gewohnt ist. So stellt Cuil einerseits nur die wichtigsten Suchergebnisse auf der ersten Seite dar und zudem auch in Blockform. Außerdem fallen einem rechts die Kategorien, in denen das gewünschte Suchwort vorkommt, auf.
Fazit
Alles in allem ist Cuil eine gelungene Suchmaschine mit nicht zu unterschätzendem Potenzial. Persönlich aber ist mir Cuil noch zu unausgereift um den Suchmaschinenalternativen wirkliche Konkurrenz zu machen, beispielsweise ist das Suchergebnis bei Verwendung deutscher Suchbegriffe noch nicht das, was man von etablierten Suchmaschinen kennt. Zu erkennen ist das angesprochene Problem auch im Fehlen der expliziten Unterstützung des deutschsprachigen Bereichs durch eine .de-URL.






















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