DOS

Die Abkürzung DOS ist vielen Computernutzern bekannt, welche Microsoft-Betriebssysteme verwendeten. Dabei wurde die Bezeichnung DOS jedoch erweitert durch den Zusatz MS. Im Zusammenhang bedeutet MS-DOS das Kürzel für Microsoft Disk Operating System. Dieses Betriebssystem gehört zu den ersten grundlegenden Betriebssystemen für Computer der Klasse x86 PC.
Der Zielsetzung der Entwicklung von MS-DOS bestand darin, ein passendes Arbeitssystem für den Intel Prozessor der Generation 8086/8088 zu gestalten, was auch gelang. Aus den wachsenden Erfordernissen heraus entstand aus MS-DOS das zentrale Betriebssystem für Personalcomputer insbesondere für Einzelplatzlösungen.

Die historische Entwicklung von MS-DOS

MS-DOS wurde nach dem Durchschreiten mehrerer Stufen zu einem Betriebssystem umgesetzt, welches eine neue Generation für Computer darstellte.
Zunächst basiert die Geschichte von MS-DOS auf der Erfindung der sogenannten S-100-Karte mit einem Intel-8086-Prozessor, welche auch als Standard für weiteren Erzeugnisse darstellte. Weniger bekannt werden insbesondere jugendlichen Nutzern die Stufen sein, welche durch QDOS und 86-DOS gekennzeichnet sind. Diese entstanden etwa 1980. Mit PC DOS 1.0 und MS-DOS 1.x wurden weitere Entwicklungsetappen des DOS- Betriebssystems erreicht, welche vorwiegend von IBM in Auftrag gegeben wurden. Danach folgten neben der Version 1 weitere Module, welche sich voneinander unterscheiden. Die Version 2 beinhaltet verschiedene Prozeduren aus Xenix. Die Version 3 wird ergänzt durch spezielle Zusatzeigenschaften, welche eine Zusammenarbeit mit einem Netzwerk ermöglichen. Diesen Versionen folgten die Serien 4, 5 und 6, welche die Basis für die Entwicklung von MS-DOS 2.x und höher darstellten.
Durch die Vervollkommnung und ständige Weiterentwicklung wurde MS-DOS in mehreren Versionen bereit gestellt.
Seit der Mitte der 90 er Jahre stellen DOS-Systeme die zentralen Betriebssysteme für Heimcomputer und PCs dar. In der jetzigen Zeit ist das DOS Betriebssystem von wesentlich leistungsfähigeren Systemen abgelöst worden, die sich in vielen Aspekten jedoch auf DOS aufbauen.

Befehlsgrundlagen von MS-DOS

Im Zusammenhang mit der Funktion dieses Betriebssystems ist es notwendig, einzelne Befehle zu kennen. Sie stellen die Basis für die Ausführung gewünschter Arbeitsaufgaben dar und müssen in einer speziellen Syntax eingegeben werden.
In diesem Bezug werden unter MS-DOS die einzelnen Befehle oder komplette Befehlsabfolgen bearbeitet, welche vom Nutzer eingegeben werden. Diese Befehle werden insgesamt in unterschiedliche Befehlsgruppen unterteilt. Zunächst werden die sogenannten internen Kommandos verwendet, welche beispielsweise zur Erstellung von Verzeichnissen und verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten in Bezug auf spezielle Bearbeitungsvorgänge von Dateien benötigt werden. Diese Befehle ähneln im weiten Sinne einer Programmiersprache.
Eine weitere Kategorie stellen die sogenannten externen Kommandos dar. Sie besitzen wesentliche Steuerungs-, Ein- und Ausgabefunktionen und können beispielsweise für die Umsetzung von Informationsdarstellungen auf dem Monitor oder dem externen Drucker benutzt werden.
Dateien, welche unter DOS abgearbeitet werden, tragen die Bezeichnung Stapelverarbeitungsdateien, auch Batchdateien. Sie sind die Grundlage für die selbstständige Abarbeitung funktionsrelevanter Befehle.

DOS – das Disk Operating System

Diese Systeme sind als kompakte und einfach strukturierte Betriebssysteme bekannt, welche für Computer eine Funktionsgrundlage darstellen. In erster Linie sollen Disk Operating Systeme dafür sorgen, dass Speicherträger, welche magnetischer Art sind, verwaltet werden können. Dazu gehören verschiedene Prozesse. Zu den Datenträgern zählen zum Beispiel Disketten und Festplatten.
Von der früheren Zeit sind DOS Systeme bereits bekannt als AmigoDOS, AppleDOS, AtariDOS, CommodoreDOS und CP/M.
Neben diesen Varianten hat sich DOS auch in weiteren DOS Betriebssystemen etabliert und wurde zudem als PC -kompatibles DOS eingesetzt.

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