Fahrradcomputer

Ein Fahrradcomputer hat weniger mit herkömmlichen Computern gemeinsam. Eher ist ein solcher Minicomputer mit einem Navigationsgerät vergleichbar. Beim Auto ist das Navigationssystem längst üblich und auch in der Welt des Fahrradsports hat der Radcomputer Einzug gehalten. Navigationsgeräte für Autos weisen seit Langem dem eigenen Auto in der Heimat in Frankfurt als auch dem Mietwagen im Urlaub auf Ibiza den Weg. Per GPS ist es möglich, sich auch mit dem Fahrrad in unwegsamem und unbekanntem Gelände zurecht zu finden. Früher war so etwas undenkbar und heute ist es nicht nur möglich, sondern sogar noch sehr günstig zu haben. Gute Fahrradcomputer gibt es inzwischen schon für unter 500 Euro. Dabei werden die modernen Geräte immer leistungsfähiger. GPS und Navigation ergeben zusammen einen halben PC – größenmäßig dezimiert auf die Möglichkeiten, die sich an einem Fahrrad ergeben, leistungsmäßig optimiert auf alle Ansprüche, die ein Radsportler haben kann.

fahrradcomputer auf offener straße

Möglichkeiten der Fahrradcomputer und deren Nutzen

Neue Geräte warten mit verschiedenen Features auf, die für Radtouren unbedingt geeignet sind. Es gibt den E-Kompass und das Barometer, verschiedene Trainingsprogramme sowie die Herzfrequenz- und die Trittfrequenzmessung. Noch neu ist die Anbindung an die Community via PC. Auch der drahtlose Datenaustausch ist möglich. Die Geräte sollen die Planung des Trainings unterstützen und bieten verschiedenen Programme, damit eine schnelle Leistungssteigerung erreicht werden kann. Die Personal Trainer sind handlich und sorgen auch für die Möglichkeit der Analyse der Leistungsdaten. In erster Linie sind die Radcomputer für professionelle und semi-professionelle Radsportler gedacht, wobei sich einige Funktionen aber auch im Hobbybereich sinnvoll einsetzen lassen. Wer sein Training effizient gestalten und seine Leistung dokumentieren will, für den sind die neuen Fahrradcomputer durchaus geeignet. Die Geräte sind gegen Nässe geschützt und bieten ein kontrastreiches 2,2-Zoll-TFT-Display. Auch im Sonnenlicht sind die Daten gut ablesbar.

Hilfe auf der Tour

Die Deutschlandkarte ist bereits vorinstalliert, hier lassen sich die POI – die Points of Interest – kennzeichnen. Die Streckenplanung ist bequem möglich und die Streckenführung wird per Peilnavigation übernommen. Zusätzlich auf DVD sind weitere Streckenkarten erhältlich, die für Touren und die Navigation im europäischen Ausland gedacht sind. Der Flash-Speicher ist üppig bemessen und bietet 2 GB Platz. Diese Daten können auf den Computer übertragen und später ausgewertet werden. Weitere Features sind Richtungsanzeige und Streckenprofile. Der verbaute Lithium-Ionen-Akku hält für rund 15 Stunden vor. Danach muss er aufgeladen werden. Die Trainingseinheiten können gut gesteuert und überwacht werden, umfangreich sind die Programme dafür. Die einzelnen Features und Sonderfunktionen machen ein Trainingslager fast überflüssig. Sehr zu empfehlen ist “My Buddy”, ein virtueller Trainingspartner, der für zusätzliche Motivation und noch bessere Leistungen sorgt.

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