Software

Das Wort Software gehört seit einigen Jahren zum deutschen Wortschatz und hat es – zum Leidwesen von Sprachexperten – inzwischen auch in bis in den Duden geschafft. Wie so oft, kommt auch dieser Begriff aus dem amerikanischen Sprachraum. Dort wurde er zum ersten Mal im Jahre 1958 verwendet und galt dort als Oberbegriff für EDV-Programme und deren einzelnen Dateien. Mit der Entwicklung der ersten Computer wurde der Begriff der Software übernommen und galt fortan als Allgemeinbegriff für Computerprogramme, Treiber, Add-Ons und Betriebssysteme.
Einen anderen Erklärungsansatz des Begriffs liefert die physische Beschaffenheit. Im Gegensatz zur Hardware (= greifbar, kann berührt werden) ist die Software materiell nicht existent, man kann die eigentliche Software, also die Dateien, nicht berühren.

Die 3 verschiedenen Arten von Software nach ihrer Funktion

Die heute gebräuchliche Software kann in mehrere Bereiche gegliedert werden. Die bekannteste Software ist wohl das so genannte Betriebssystem, ohne das kein PC auskommt. Die bekanntesten Betriebssysteme sind „Windows“ und „Linux“.
Damit bekommt man seinen PC zwar in Gang, aber um damit zu arbeiten, muss noch weitere Software installiert werden. Da verschiedene Dateien nur mit bestimmten Programmen geöffnet werden können, benötigt man die so genannten Anwendungen. Damit lassen sich Daten erstellen, ändern, speichern und kopieren. In diese Kategorie fallen beispielsweise die gesamte „Office“-Software oder auch der „Acrobat Reader“ von „Adobe“.
Und dann sind da noch die vielen kleinen Funktionen, die für eine reibungslose Kommunikation zwischen dem PC und den angeschlossenen Geräten (Scanner, Kamera, Drucker etc.) sorgen. Bei dieser Software spricht man von den Treibern, die für viele Peripheriegeräte separat installiert werden müssen.
Gemeinsam ist all dieser Software, dass sie vor Gebrauch installiert werden müssen. Außerdem sollten sie für eine reibungslose Funktion immer aktuell gehalten werden. Eine Aktualisierung, die insbesondere bei den Treibern des Öfteren notwendig ist, kann in Form eines Updates oder eines Patches erfolgen. Dabei wird einfach die neueste Version (von CD oder aus dem Internet) installiert. Die Betriebssysteme bringen eine derartige Update-Funktion bereits von Haus aus mit.

Weitere Software – Kategorien

Abgesehen von den beschriebenen Grundaufgaben lässt sich Software auch unter anderen Gesichtspunkten einteilen. Jeder PC-Nutzer kennt sicher die Begriffe Freeware, Shareware und Lizenzversion. Freeware- Software steht jedem Nutzer kostenlos und in vollem Funktionsumfang zur Verfügung. Shareware-Software hat in der Regel etwas eingeschränkte Funktionen oder eine zeitliche Begrenzung (30 Tage o.ä.) und dient dem Nutzer zum Testen vor einem eventuellen Kauf. Meistens handelt es sich um kleine Hilfsprogramme oder Tools, die aus dem Netz geladen werden können. Vollversionen sind dagegen für jeden Nutzer kostenpflichtig, unterliegen aber dafür keinerlei Beschränkungen. Einer unberechtigten Vervielfältigung wird mit individuellen Seriennummern oder Aktivierungslinks entgegengewirkt. Das Betriebssystem „Windows“ ist eine solche Vollversion, die durch eine Codenummer, eine Online-Echtheitsprüfung und eine Aktivierung geschützt sind.

Unbeliebte Software

Neben der Software, die das Arbeiten erleichtern und beschleunigen, gibt es da noch die Software, auf die wohl jeder PC-User getrost verzichten kann. Die Rede ist von Schädlingen wie Trojanern, Spionageprogrammen und Würmern. Derartige Software schleicht sich meistens über das Internet ein und setzt sich im Rechner fest. Neben einfachen Störungen (Abstürze, Werbefenster etc.) können sie den PC auch ausspionieren (Adressen, Korrespondenz) und sogar dauerhaft beschädigen. Eine zuverlässige Firewall sowie ein gutes und aktuelles Antivirenprogramm gehören daher ganz oben auf die Liste der benötigten Software.

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