Gebrauchter PC

Wer seinen PC nur ab und zu benötigt, für den ist ein günstiger und/oder gebrauchter PC wahrscheinlich genau das Richtige. Ein PC Komplettpaket für 500 Euro ist für Wenignutzer viel zu viel. Alles, was Wenignutzer benötigen kann ein älterer PC ebenso gut wie ein nagelneuer.

Sie surfen nur im Internet und schreiben E-Mails? Das können auch fünf Jahre alte billige PCs noch! Man sollte beim Kauf eines Schnäppchen PCs allerdings vorsichtig sein. Es gibt außerdem verschiedene Methoden einen günstigen PC zu ergattern.

Lokale Suche

Man kann sich zum Beispiel eine lokale Zeitung kaufen und sich dort nach gebrauchten Angeboten erkundigen. Wichtig: Lassen sie sich den PC vorführen! Geht er überhaupt noch? Ein akzeptabler Preis für einen gebrauchten PC liegt ungefähr bei 300 Euro. Darunter ist natürlich besser, mehr als 300 Euro sollte man allerdings nicht ausgeben. Der PC sollte alle alten Daten bereits gelöscht haben – so muss man das nicht mehr selbst machen. Eine Neuinstallation des Betriebssystems würde ich dringend raten. Denn auch wenn die Programme gelöscht sind bleibt immer ein kleiner Rest übrig. Am besten, man formattiert den PC und setzt alles noch einmal neu auf.

Kauf bei einem Händler

Der private, gebrauchte Kauf hat einen Nachteil: Man hat keine Garantie. Wer eine Garantie möchte, der sieht sich deswegen bei kleineren (!) PC-Händlern in seiner Umgebung um. Fragen sie, ob sie noch ältere Modelle parat haben. Die großen Kaufhäuser beginnen mit “Spar-PCs” meist erst mit ca. 400 Euro. Ältere oder gar gebrauchte PCs werden dort nicht angeboten. Bei einem kleinen Händler kann man aber ein Auslaufmodell zum kleinen Preis bekommen. Auch PC Notdienste sind eine gute Anlaufstelle für günstige PCs. Viele Händler bauen aus alten Ersatzteilen alte “neue” PCs und verkaufen diese dann wieder.

Internetauktionen: Ebay & Co.

Bei Internetauktionen sollte man sich vorher gründlich erkundigen was im Angebot enthalten ist. Viele der günstigen PCs dort sind in irgendeiner Weise ein Sonderfall. So werden manche Billig PCs ohne Betriebssystem ausgeliefert. Es kann auch vorkommen, dass noch andere Komponenten fehlen. Es steht allerdings nie explizit in den Auktionen “Betriebssystem fehlt” oder “ohne Festplatte”.

Bei Auktionen gilt deshalb das Gebot: Was nicht dabeisteht ist wahrscheinlich auch nicht im System enthalten. Am besten man fragt jemanden im Bekanntenkreis, der sich mit Computern auskennt. Man sollte einen maximalen Preis von 400 Euro inklusive Monitor, Tastatur und allem Zubehör ausgeben. Mehr benötigt ein Wenignutzer nicht! Wer mehr als 400 Euro ausgeben möchte, der sollte bei Komplettsystemen im Supermarkt oder beim Fachhändler nachsehen. Neue PCs kann man auch sehr günstig bei Auktionen ersteigern, sollte sich diese aber nur von zertifizierten und kommerziellen Anbietern besorgen.

Andererseits ist der Preisdruck der Händler bei gebrauchten PCs auf Ebay enorm hoch, was auf der Käuferseite natürlich dazu führt, dass man bei Internetauktionen gute Schnäppchen machen kann!



Sparen beim Monitor

Am Bildschirm kann man enorm sparen. Benötigen sie unbedingt einen Flat-Screen? Ein Flatscreen ist ein Bildschirm der vollkommen flach ist. Die alten Röhrenmonitore dagegen sind von der Qualität immer noch gut, teilweise sogar besser. Wer also nicht unbedingt einen sehr kleinen Schreibtisch hat, der sollte sich einen alten Röhrenmonitor kaufen. Ich habe meinen riesigen 21 Zoll Monitor vor zwei Jahren verkauft. Der Käufer hatte damals 15 Euro dafür gezahlt. Mit einem Röhrenbildschirm macht man also auf jeden Fall ein Schnäppchen.

Die Grenze nach unten ist offen

Als PC Wenignutzer benötigt man keinen PC mit zwei Prozessorkernen. Die Grenze für einen billigen PC ist nach unten hin offen. Man kann ein Komplettsystem auch für weniger als einhundert Euro bekommen! Man sollte aber abwägen, was man benötigt und aufpassen, dass man nicht in eine der oben beschriebenen Fallen tappt.

Hier gibt es auch gute gebrauchte PCs: www.kleinanzeigen-landesweit.de/kategorie-6.html