Monitor

Der Monitor ist eines der wichtigsten Teile des PCs. Durch ihn sieht man die Leistung seines Computers erst. Was nützt ein aktueller High-End PC, wenn man nur einen 15 Jahre alten 12 Zoll Monitor besitzt, der die gewünschte Bildschirmauflösung nicht einmal annähernd bringen kann?

Großer oder kleiner Monitor?

Zuerst einmal sollte man sich überlegen, ob man einen großen oder kleinen Monitor benötigt. Während man für Spiele und Multimedia Anwendungen einen möglichst großen Monitor braucht, ist für seltene Schreibarbeiten kein großer Bildschirm nötig. 17 Zoll ist heutzutage absolutes Minimum (und darunter sollte man auch nichts kaufen). 19 und 22 Zoll sind mittlerweile Standard. Alles darüber ist bereits die obere Preiskategorie.

Große Monitore für wenig Geld?

Wer wenig Geld ausgeben will und auf einen großen Monitor nicht verzichten möchte, dem empfehle ich einen Röhrenmonitor. Röhrenmonitore als “klassische” Bildschirme sind zwar nicht flach, ansonsten aber in der Qualität oft genauso gut wie aktuelle Modelle. Die Preise sind, seit es TFT Bildschirme gibt, enorm gesunken. Auf Auktionsplattformen und bei lokalen Anzeigenmärkten kosten 21 Zoll und größere gebrauchte Monitore teilweise unter 20 (!) Euro. Wer also nicht unbedingt einen Flachbildschirm haben möchte und sparen will, der sollte sich einen Röhrenbildschirm kaufen.

TFT Monitore

Man sollte allerdings erwähnen, dass TFT Monitore eindeutig die Zukunft sind. Wer also viel mit dem PC arbeitet, für den lohnt sich ein Neukauf. TFT (Thin Film Transistor) Monitore verbrauchen zudem etwa 3-4 Mal weniger Strom als Röhrenmonitore. Ein wichtiger Faktor für Gamer und Multimedia Liebhaber ist die Reaktionszeit des Bildschirms. TFT Monitore sind im Allgemeinen langsamer als Röhrenbildschirme.

Bei schnellen 3-D Spielen oder Filmen kann das Bild dann leicht verschwommen wirken. Heutzutage ist eine Reaktionszeit von 5 ms (Millisekunden) zu empfehlen. Wer häufig spielt und einen High End Rechner haben möchte, der sollte sich ein Gerät mit einer Reaktionszeit von 2 ms besorgen.

Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis eines Flachbildschirms ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Es zeigt an, wie sehr sich der dunkelste Punkt vom hellsten unterscheidet und wie lebendig das Bild wirkt. Je mehr Kontrastverhältnis, desto besser die Qualität. 400:1 sollte das absolute Minimum sein. Spitzengeräte schaffen gar Kontrastverhältnisse von 1600:1 und mehr.

Ein unabhängiges Qualitätskriterium ist das TCO-Prüfsiegel. Das, von der Tjänstemännens Centralorganisation geschaffene Qualitätssiegel teilt Monitore in verschiedene Qualitätskriterien ein. Aktuelle Monitore sollten das Siegel TCO’03 tragen, wobei es bereits ein TCO’06 gibt. Das TCO sollte man nicht allzu wichtig nehmen, ein TCO’95 ist aber ganz sicher kein Monitor nach den aktuellsten Qualitätskriterien.