PDA

Ein PDA (Personal Digital Assistant) ist ein Pocket Computer mit den Ausmaßen eines Handys, der aber weit mehr als die heutigen Mobiltelefone leisten kann. Zwar sind die momentanen Handys auch in der Lage, bereits „richtige“ Internetseiten aufzurufen und E-Mails zu verschicken; Mit einem PDA kann man aber Faxe versenden, Präsentationen erstellen, Excel-Tabellen berechnen, Videos ansehen, große Datenmengen speichern und vieles mehr. Der Schwerpunkt eines PDA liegt also in den Büroprogrammen. Wer oft unterwegs ist und trotzdem nicht auf Bürofunktionen verzichten möchte, dem ein Notebook aber zu groß ist, der benötigt im Allgemeinen ein PDA. Praktisch ist auch dass man meist ein komfortables Synchro-Programm hat und binnen Sekunden die Daten zwischen Heim-PC und PDA abgleichen kann.

Grundsätzliche Überlegungen vor dem Kauf

Als Erstes sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man die Funktionen eines PDA auch nutzen wird. Wer nur E-Mails lesen möchte, der kann sich heutzutage auch ein normales Mobiltelefon kaufen: Jedes neuere Gerät kann das. Man sollte auch überlegen, ob man nicht besser ein Notebook kaufen will. Die Bedienung ist aufgrund der größeren Tastatur viel einfacher und die Rechenleistung auf gleichem Preisniveau ist mehr.
Bedienbarkeit

Aber ich habe mich ja auch nicht abhalten lassen und mir ebenfalls ein PDA gekauft. Was ich persönlich als das Allerwichtigste bei einem PDA sehen würde, ist die Bedienbarkeit. Der Mini Computer muss unbedingt gut zu bedienen sein! Man sollte daher vorher auf jeden Fall ausprobieren, wie schnell man in der Praxis mit dem Gerät hantieren kann. Natürlich kann man das nicht vom ersten Tag an perfekt; Aber man sollte zum Beispiel das Gerät auch problemlos mit einer Hand bedienen können. Wenn das PDA einen Touchscreen besitzt, der mittels eines Stiftes bedient wird, dann kann man beispielsweise Probleme haben wenn man nur eine Hand frei hat. Aber auch sonst sollte zum Beispiel die Erstellung einer Präsentation nicht nur technisch möglich, sondern auch möglichst einfach und komfortabel funktionieren. Man sollte auch überlegen, ob man nicht vielleicht ein Gerät mit Tastatur nimmt. PDAs mit Tastatur sind heutzutage selten geworden, weil sie meist größer als andere Geräte sind. Wer aber viel auf dem Gerät schreiben will, für den ist die eine Tastatur sehr zu empfehlen.

Smartphone oder PDA?

Es gab früher noch die Bezeichnung „Smartphone“ für PDAs, die man auch als Handys benutzen konnte. Heutzutage ist aber fast jedes PDA auch automatisch ein Smartphone, das heißt man kann mit jedem Gerät telefonieren und ins Internet gehen.

WLAN

Viele PDAs haben Wireless Lan integriert. Praktisch ist das, wenn man oft an Orten mit sogenannten „Access Points“ unterwegs ist. So kann man in den Restaurants vieler Bahnhöfe drahtlos ins Internet gehen und demnächst sogar im Flugzeug. Das dazu nötige Gesetz wurde vor kurzer Zeit unterschrieben. PDAs mit WLAN können also enorm Kosten sparen und man kann an bestimmten Orten unbegrenzt surfen.

Wo kaufen?

Ein PDA kauft man am besten in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag. So kann man eine Menge sparen, sofern man sowieso einen Vertrag benötigt. Wer keinen Vertrag braucht, der kann in PC Shops stöbern. Die Preise beginnen bei 200 Euro und können bis zu 1500 Euro reichen. Wie bei Notebooks, so gilt auch bei PDAs: Gebraucht sollte man sich gut überlegen und im Zweifelsfall nur von einem gewerblichen Händler kaufen, der auch Garantie anbietet.