PC zusammenstellen

Was möchte ich mit diesem Ratgeber „PC selbst konfigurieren und zusammenbauen” erreichen? Wie mir bei der Suche nach einem solchen Ratgeber aufgefallen ist, gibt es derweil keine, veraltete oder nur Artikel die sich mit dem Einbau oder der Auswahl nur einer Komponente befassen. Damit möchte ich mit diesem Ratgeber Abhilfe schaffen.

Alle Artikel

  • PC Gehäuse zusammenbauen
  • PC Netzteil einbauen
  • DVD Laufwerk einbauen
  • Prozessor einbauen
  • Arbeitsspeicher Einbau
  • Mainboard Einbau
  • Festplatte einbauen
  • Grafikkarte einbauen
  • PC Kabel verbinden


  • Der Einbau der Komponenten wird am Beispiel der von mir verwendeten Konfiguration der Hardwarekomponenten gezeigt, weshalb geringfügige Abweichungen beim eigenen Zusammenbau, besonders im Bereich des Gehäuses, auftreten können. Das ist aber auch kein Problem, da hier die Gebrauchsanweisung(oft liegt auch eine einfache Einbaubeschreibung bei) oder das einfache Erkennen des Einbauprinzipes, welche dem Gehäuse zu Grunde liegen, Abhilfe schaffen.

    Vorbereitung

    Bevor man mit dem eigentlichen Einbau der Hardwarekomponenten in das Gehäuse überhaupt beginnt, ist es von Nöten eine geeignete Konfiguration der Hardware zu finden, welche den eigenen Bedürfnissen entspricht und die Komponenten untereinander harmonieren lässt. Hierzu möchte ich aber nur oberflächlich Stellung nehmen. Eine grundlegende Übersicht der wichtigsten PC-Teile wird im Folgenden aber dargestellt.

    Die wichtigsten Komponenten eines PCs

    Anfangen möchte ich mit den wichtigsten Komponenten eines PCs, da sie als Grundlage einer guten Zusammenstellung dienen. Denkt man etwas weiter, könnte man natürlich sagen, jede einzelne Komponente eines PCs ist wichtig, im Hinblick auf die Technik mag dies richtig sein, hier aber wird vornehmlich die Seite der Zusammenstellung betrachtet und bei dieser ist es vor allem wichtig, eine gute und ausgewogene Auswahl der so genannten „wichtigsten” Komponenten des PCs zu treffen.

    Soweit zur Einführung in dieses Kapital, nun die eigentliche Substanz des Inhalts. Um es vorweg zu nehmen, die Zusammenstellungstipps umfassen keine konkreten Artikel von den jeweiligen Herstellern, denn wo wird einerseits gewährleistet, dass dieser Ratgeber noch längere Zeit bestand hat und nicht an die zeitlichen Produktgegebenheiten gebunden ist, da die IT-Branche eine sehr schnell lebende ist. Andererseits würde bei einer ausführlichen Ausarbeitung dies den Rahmen dieses Ratgebers sprengen, da vorweg ein grob umrissener Rahmen von mindestens 50 Produkten beschrieben werden müsste.

    CPU

    Jeder wird mir zustimmen, wenn ich die CPU nicht nur zu den drei wichtigsten Komponenten hinzu zähle, sondern sie gar als wichtigste aller Komponenten betrachte. Nicht nur technisch ist dies zu begründen, sondern ein System sollte auf Basis der ausgewählten CPU zusammenstellen. Hat man die richtige CPU gefunden, ist es auch nicht mehr schwer den Rest des Systems zusammenzustellen und ist im Fall der Mainboard-Auswahl überhaupt erst möglich.

    Möchte man sich nun ein absolutes High-End System zusammenstellen, so ist man bei AMD nicht gänzlich an der falschen Stelle, bei der Wahl einer Intel-CPU aber dennoch besser aufgehoben. Seit der neuesten Phenom-Generation, die im Januar diesen Jahres erschienen ist, mit der Bezeichnung – „Phenom II” – hat sich das Kräfteverhältnis jedoch wieder zu Gunsten von AMD verschoben. Hat man generell ein Geldpolster eingeplant, würde die Wahl bei den meisten auf Intel fallen, da sie speziell ein besseres Übertaktungspotenzial bieten und für mehr Geld auch etwas mehr Leistung bieten.

    AMD ist ganz klar immer dann im Vorteil, wenn man das bessere Preis/Leistungsverhältnis sucht. Was in keinerlei Hinsicht bedeutet, dass AMD in hinterher fährt. Beispielsweise bleibt es einem selbst überlassen, ob man sich einen AMD Triple-Core zulegt oder einen gleich schnellen Intel Dual Core(die Taktraten sind so gewählt, dass möglichst eine 1:1 Übereinstimmung erzielt wird). Aber genau hier möchte ich auf das Forum verweisen.

    Um selbst aber dennoch eine Meinung abzugeben, würde meine Wahl in jeder Hinsicht auf ein AMD Exemplar fallen, konkret wegen des angesprochenen Preis/Leistungsverhältnisses, welches den Kauf eines AMD-Produkts in jeder Hinsicht rechtfertig, bei derzeit fast identischer Leistung.

    Hat man die für sich passende Marke gefunden, geht es an die Wahl der Architektur. Es stellt sich die Frage: „Dual-Core, Triple-Core(nur bei AMD erhältlich) oder Quad-Core?”.

    Die Frage kann einzig und allein mittels der Feststellung der eigenen Bedürfnisse beantwortet werden, vorausgesetzt das Geld spielt eine Rolle bei der Auswahl.

    Was heißt das nun?

    Der Standard-User, dessen Heimat das Internet ist, hin und wieder einen Film schaut und auch sonst nichts, leistungsmäßig gesehen, anspruchsvolles macht, dem sei ausnahmslos ein Dual-Core empfohlen. Auch der Gelegenheitsspieler kauft hier nicht die Katze im Sack und wird bei heutigen und in der nächsten Zeit erscheinenden Spieltiteln immer ausreichend Leistung zur Verfügung haben.

    Werden die Aufgaben anspruchsvoller(Videobearbeitung, Rendering, …) bleibt noch die Frage Triple-Core oder Quad-Core? Kurz und knapp: Quad-Core. Denn Endanwendern die sich ohnehin die Frage stellen, ob es ein Triple- oder Quad-Core werden soll ist man mit einem Quad-Core besser bedient. Der Grund ist die Tatsache, dass preislich gesehen keine großen Unterschiede zwischen beiden Produkten herrschen, leistungsmäßig ein Quad-Core aber mehr Potential bietet.

    Allgemein lässt sich sagen: Was dem Motor der Hubraum, ist dem Prozessor die Kernanzahl.

    Das exakte Modell, bezogen auf die Taktraten, ist dann nunmehr eine Frage des Geldes, des eigenen Geschmackes und des individuell gewünschten Stromverbrauchs.

    Anmerkung

    Single-Cores sind bis dato fast komplett durch Dual- und Quad-Cores ersetzt worden und sind für heutige PC-Zusammenstellungen auch nicht mehr relevant, aufgrund ihrer längst begrenzten Leistungsfähigkeit.

    Grafikkarte

    Ist die richtige CPU gefunden, kommt die zweite aber dafür auch letzte schwere Frage auf einen zu – welche Grafikkarte?

    Bei den Grafikkarten ist das Angebot in etwa ähnlich unübersichtlich wie bei den Prozessoren. Hier ist jedoch ausschließlich die Frage des Geldes von Bedeutung. Denn anderst wie bei den Prozessoren ist der Preis hier das einzigste Auswahlkriterium neben dem Stromverbrauch, welcher im Umkehrschluss wieder eine Geldfrage ist.

    Die Auswahl erstreckt sich über die beiden großen Hersteller auf diesem Gebiet: AMD/ATI und Nvidia. Bei dem Hersteller AMD/ATI zeigt sich das gleiche Bild wie schon bei den Prozessoren, so sind diese Produkte im Schnitt um einige Euros billiger als das jeweilige Pendant von Nvidia.

    Bevor es losgeht

    Die Beschreibungen sind auf zwei von mir gewählte Systeme bezogen und die Beispielbilder stellen dieses graphisch dar. Die beiden System-Konfigurationen unterscheiden sich minimal, hauptsächlich in Form des Gehäuses. Heute ist aber vieles so genormt und standardisiert, dass es oft nur minimale Abweichungen gibt und der Ratgeber als Ganzes, etwa in der Reihenfolge des Zusammenbaus, immer noch zu verwenden ist.

    Langsam kommen wir zum eigentlichen Thema. Um nun zu verhindern, dass die zahlreichen elektrischen Bauteile, vor allem solche die offen liegende elektrische Komponenten zeigen, z.B. die Grafikkarte, Schaden durch einen elektrischen Schlag davon tragen, sollte man sich an einem geerdeten Metallgegenstand entladen, etwa einer Heizung. Zudem sollte man die Pins der CPU und elektrische Bauteile(Kondensator, Spannungswandler, etc.) nicht verbiegen besser noch, erst gar nicht anfassen.

    Um einen Überblick über alle PC-Komponenten zu erhalten und benötigte Zubehörteile sofort griffbereit zu haben, ist es ratsam alle Teile auszupacken, die Verpackungen wegzuräumen und die Teile mitsamt des Zubehörs als kleine „Häufen” zu sammeln.

    Oft müssen auch Schrauben entfernt werden, dann sollte man sie, wenn die Möglichkeit besteht, in kleinen Tütchen aufzubewahren und zu beschriften. Es genügt auch die zusammengehörenden Schrauben gemeinsam, abgegrenzt durch die anderen Kleinteile, aufzubewahren und einen kleine Beschriftung dazu zulegen.

    Benötigte Werkzeuge sind ein Kreuz-Schraubenzieher, ein Schlitz-Schraubenzieher, bei Bedarf eine Zange, Beschriftungsmöglichkeiten(Zettel und Kugelschreiber), kleine verschließbare Tütchen und Kabelbinder.

    Jetzt kann es auch schon losgehen.