So einen hätte E.T. auch gern: Der Area-51 750i von Alienware

11. Februar 2009 von Ralf  

Man kann über die Rechner von Alienware sagen was man will: Aber ein Gesicht haben die ja. So wie ein Käfer oder eine Ente unverwechselbare Autos waren, so sind die Rechner von Alienware einzigartig im Look. So einen kauft sich niemand und stellt ihn dann in den Schrank. So ein Rechner will bewundert werden. Da steht man drum herum und begeistertes Murmeln ist im Raum zu hören: Wie viel verbraucht der wohl? Der ist doch garantiert tiefer gelegt! und Den kriegt er niemals durch den TÜV hört man es allenthalben raunen. Ja mit so einem Rechner kann man Eindruck schinden. Aber: Ist das ein reiner Blender oder ein wirklich ein cooles Gefährt? Ich habe mal eine Probefahrt gemacht.Area 51 750i

Ein Rechner für das Boxenluder in uns

Nun muss man natürlich dazu sagen, das  man die Rechner von Alienware nicht nur vielen verschiedenen Lackierungen haben kann, sondern auch in vielen Varianten, die sich zum Teil massiv unterscheiden. Weil ich von Natur aus ein bescheidener Mensch bin, habe ich mir quasi die kleinste Variante herausgepickt um zu sehen, ob das schon was taugt. Für 998,- € erhält man folgendes Paket:

  • Intel Core 2 Duo E8400 – 3,00 GHz 1333 MHz FSB mit 6 MB Cache
  • Netzteil mit 750 Watt
  • NVIDIA GeForce 9800 GT  512MB
  • 2 GB Dual Channel DDR2 SDRAM mit 800 MHz – 2 x 1024 MB
  • ASUS P5N-D nForce 750i SLI Motherboard
  • Windows Vista Home Premium 64-bit
  • 250GB SATA 3 Gbit/s 7.200 U/Min
  • DVD-Brenner: 20x Dual Layer (DVD±RW, CD-RW)
  • Integriertes 7.1 High-definition Audio
  • Logitech Classic Tastatur DE – Space Black
  • Standard Optical 3-Tasten Mouse mit Scrollrad

Ohne Slicks aber mit viel Power

Ich muss gestehen ich habe schon viele Rechner gesehen, die in der besten Ausstattung schlechter waren als das, was Alienware uns hier bietet. Ein Core 2 Duo mit 3 GHz ist zumindest ins Spielen schon ein echter Kracher. Und um die Geforce 9800 GT richtig auszufahren, muss man aber schon 3D-Spiele in höchsten Auflösungen fahren wollen. Einzig RAM und Festplatte finde ich in der Basiskonfiguration etwas knapp bemessen – aber für eine Handvoll Dollars kann man sich in den Rechner einbauen lassen was das Herz begehrt: So gibt es z. B. Ein Netzteil mit 1200 Watt! Wenn mich mein elektrotechnisches Schulwissen nicht im Stich lässt, bedeutet das, dass auf der 12 Volt-Seite damit bis zu 100 A fließen könnten. Theoretisch wohlgemerkt …

Vorteile

  • Einzigartiges Design
  • Kraftvoller Rechner schon in der kleinsten Ausbaustufe
  • Gute Performance in allen Bereichen
  • Viele Ausbaumöglichkeiten

Nachteile

  • Etwas teuerer als ein Rechner von der Stange
  • RAM und Festplatte in der kleinsten Ausstattung etwas knapp bemessen

Fazit

Die Alienware Rechner stehen für Einzigartigkeit, sowohl im Design als auch in der Power. Hier sieht man, was man für sein Geld bekommt.


Link zu Alienware: www.alienware.de

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