Surfen mit Stick 2013

20. November 2013 von dts  

Es gibt viele gute Gründe für einen Surfstick. Das betrifft in erster Linie mobile Geräte wie Notebooks oder Tablets mit dem richtigen Anschluss. Durch das Plug&Play-Prinzip sind die Sticks unkompliziert anwendbar, außerdem gibt es bei den Tarifen eine große Preisspanne. Es ist also für jeden Anwendertyp die richtige Option dabei. Dass bei den Anbietern viele unbekannte Namen vorkommen, ist keineswegs ein Nachteil.

Surfen mit Stick

Vier Netze für ein Halleluja

E-Plus, Vodafone, Telekom, O2 – die vier verfügbaren Surfnetze sind dieselben wie auch beim Handy. Die Anbieterauswahl ist dagegen viel größer, denn vermittelt werden die Netze von Namen wie fastSIM, klarmobil, McSim oder surf.ROYAL. Vertragsabschlüsse direkt bei einem der vier Netz-Provider sind natürlich ebenfalls möglich, aber oft nicht die günstigste Variante. Die Auflistung der Tarife auf http://www.netbookr.de/surfstick.php zeigt das ganz deutlich: So beginnen die billigsten Monatsflatrates bei 7,95 Euro und stammen von crash und Discosurf. Über andere Discounter und die günstigen Telekom- bzw. E-Plus-Ableger Congstar und Base geht es dann die Preisspanne aufwärts in Richtung Vodafone und Co.

Unbegrenzt Surfen: nicht wortwörtlich

Die Unterschiede zwischen den Tarifen betreffen weniger die Geschwindigkeit, sondern vielmehr das Datenvolumen, bevor die Drosselung einsetzt. Die vom Smartphone bekannten typischen 500 Euro sind dabei nicht unbedingt empfehlenswert, da Websites auf den viel größeren Anzeigen von Notebook & Co. deutlich mehr Traffic verbrauchen. 1 GB ist deswegen das empfohlene Minimum bei regelmäßiger Nutzung außerhalb des WLANs, 5 GB oder sogar 10 GB sind folglich umso besser und erlauben auch Film-Streams unterwegs. Möglich ist das durch die HSDPA-Geschwindigkeit mit 7,2 Mbit/s, die zwar noch weit unterhalb des LTE-Tempos liegt, aber dennoch sehr ordentlich ist.

Schnelle Sticks, schnelle Surf-Sessions

Schnelle Sticks, schnelle Surf-Sessions

Welcher Tarif möglich ist, hängt auch vom gekauften Stick ab. LTE-Sticks beginnend bei 21,6 Mbit/s bis hoch zu 100 Mbit/s sind nämlich längst erhältlich – das muss der Stick jedoch mitmachen. Meistens ist die LTE-Qualifikation schon am Namen des Sticks ablesbar; als Synonym für LTE wird dabei manchmal auch das Kürzel 4G verwendet.

Selten – aber möglich: Stick ohne Flatrate

Nun gibt es auch Nutzer, die nur sehr gelegentlich die Dienste eines Surfsticks in Anspruch nehmen. Je nach Seltenheit lohnt sich hier keine dauerhafte Flatrate. Speziell dafür gibt es auch Tagesflatrates für etwa 2,50 Euro pro Tag. Für spontane Surf-Sessions also eine gute Alternative. Allerdings: Bislang bietet ausschließlich Congstar diesen Service an, außerdem muss der Stick dennoch zum einmaligen Kaufpreis von 30 Euro erworben werden. Die Anschaffung lohnt sich also nur, wenn der Stick auf Dauer immer wieder genutzt wird.

Foto: Kristina Postnikova / Shutterstock, alphaspirit / Shutterstock

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